Umwelt

Zur richtigen Zeit, vom richtigen Ort

Ernährung hat sehr viel mit Nachhaltigkeit zu tun, denn im Ernährungssektor wird viel Wasser benötigt, transportiert und es viele Herstellungsarten nehmen sehr viel Landmasse ein. Bei einer stetig steigenden Bevölkerung sind nicht nur immer mehr Mäuler zu stopfen, auch die Umwelt erfährt eine stärkere Belastung. Immer wieder hört man, dass eine regionale, saisonale und fleischreduzierte Ernährung einen großen Unterschied für die Umwelt machen kann. In wie weit ist das jedoch im Alltag umsetzbar?

Bis das Meer leer ist

Über 170 Millionen Tonnen Fische werden jährlich weltweit gefangen.1 Das ist so viel wie 850 000 Blauwale, 28 000 000 Elefanten oder 100 000 000 Kleinwagen. Der Fakt, dass die Mengen, die wir fischen, nicht in der Anzahl der Tiere, sondern in Tonnen erfasst wird, sagt eigentlich schon ganz eindeutig das Ausmaß, das der Fischfang weltweit erreicht hat. Unzählige Fischarten sind überfischt und das Ökosystem Meer gerät immer weiter aus dem Gleichgewicht. Selbst den Tiere, die nicht von Menschen gefangen werden, ist es durch Lärmbelästigung und Umweltverschmutzung kaum möglich in ihrem natürlichen Lebensraum zu leben und überleben. 

Mülltrennung und Zero Waste

Von Menschenhand werden unfassbar viele Güter entwickelt und hergestellt. Im Zuge wird jedoch häufig auch etwas anderes produziert und zwar Müll. Egal, ob Verpackungen, Einwegprodukte oder verdorbene Lebensmittel. Alles landet im Müll. Aus den Augen aus dem Sinn passt hier sehr gut, denn nur weil der Müll in einer Tüte landet und von der Müllabfuhr abgeholt wird, löst er sich nicht einfach in Luft auf. Wo landet unser Müll? Wie sinnvoll ist unsere Mülltrennung? Ist „Zero Waste“ eine wirkliche Alternative oder kaum umsetzbar?

Enttabuisierung I: Weiblicher Zyklus

In unserer Gesellschaft gibt es einige Themen, die als Tabuthemen gelten. Zwar sind Tabuthemen offiziell nirgends festgelegt, trotzdem ist es wie unausgesprochene Norm, manche Themen einfach nicht zu besprechen. Im Feminismus gibt es ebenfalls einige solcher Themen und nicht nur solche, die Männern mit Frauen nicht besprechen, sondern auch welche, die Frauen immer noch zu wenig unter sich zum Thema machen. Das muss sich ändern: Von dem Sprechen über Probleme und Erfahrungen können alle noch sehr viel lernen. Eines dieser Themen ist der weibliche Zyklus und die Periode.

Das abstrakte Stück Fleisch

Fleisch ist für viele Menschen immer noch ein Grundbaustein eines jeden Gerichts und der gesamten Ernährung. Egal, ob Bio oder Billigfleisch, es gehört zum Alltag vieler dazu. Eine gute Malzeit besteht dann häufig aus Fleisch und Beilage und deshalb ist es auch aus dieser Perspektive schwierig sich vorzustellen, vegetarisch oder vegan zu leben, da man annimmt von dort an nur noch Beilagen zu essen. Doch was bedeutet es eigentlich ein Stück Fleisch auf dem Teller liegen zu haben? Ist Bio-Fleisch besser als Billigfleisch und essen Veganer:innen dann nur noch Beilagen?

Pflanzliche Ernährung

Wer das Wort vegan schon mal gehört hat weiß, dass man noch weniger Essen kann als ein Vegetarier – Also nicht nur kein Fleisch und Fisch, sondern auch keine tierischen Produkte, zusammenfassend also nichts, das von einem Tier kommt, oder? Im großen und ganzen ist das erstmal richtig, aber was ist, wenn ein Tier bei der Herstellung eines Produktes zu schaden gekommen ist, ohne dass dieses oder dessen Teile später im Endprodukt landen?